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Das Label wurde im Jahr 2001 von Specter, Spaiche und Halil gegründet. Die Gewerbeanmeldung wurde rückwirkend zum 1. Januar 2001 ausgestellt. Als erste Künstler wurden sido & B-Tight unter Vertrag genommen. Kurz darauf folgte der mittlerweile zum Majorlabel Universal Music gewechselte Bushido. Das Plattenlabel ist dafür bekannt, Musiker mit auffallend aggressiven Texten zu fördern - einige Titel sind der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien zur Indizierung vorgeschlagen worden. In den Fällen der Label-Sampler "Aggro Ansage Nr. 2", "Aggro Ansage Nr. 3" und "Aggro Ansage Nr. 4" führte dies letztendlich zur Indizierung. Die Texte sind meist sehr provokant und werden oft als massiv frauen- und/oder schwulenfeindlich und gewaltverherrlichend betrachtet. Trotzdem (oder gerade deswegen) sind sie auch bei vielen Jugendlichen sehr beliebt.

Die Künstler des Labels spielen mit Klischees des "Gangsta-Rap", insbesondere sido bedient sich bewusst häufig erkennbarer Übertreibungen bzw. der Ironie, die nach Meinung vieler Fans einen gewissen Humor besitzen. Kritiker werfen dem Label vor, die bewusste und z. T. sehr platte Überschreitung der Grenzen des guten Geschmacks zu seinem Marketingkonzept gemacht zu haben. Diese Vorwürfe tut die Aggro Berlin als "provinziell" ab.

Im Jahr 2004 verkaufte sich sidos Debütalbum "Maske" innerhalb weniger Monate über 100.000 mal und erreicht Goldstatus. Im September 2004 erhielt er den Comet-Musikpreis in der Kategorie "Bester Newcomer National". Seitdem ist Aggro Berlin eines der bekanntesten Hip-Hop-Labels Deutschlands. "Aggro Ansage Nr. 4", erschienen am 22. November 2004 und erreichte im Mai 2005 Goldstatus.

Der bisher letzte Sampler der Aggro-Künstler heißt "Aggro Ansage Nr. 5" und ist am 2. Dezember 2005 erschienen. Darauf werden auch die 2 neuesten Mitglieder G-Hot und Tony D vorgestellt. Außerdem erhält Aggro auf dem Sampler Unterstützung von der Berliner Untergrundformation "Berlin Crime". Inzwischen hat die "Aggro Ansage Nr. 5" Goldstatus erreicht. Es ist das Album, das am schnellsten Gold für Aggro Berlin holen konnte.


Rassismus-/Rechtsextremismusvorwürfe
Aggro Berlin wurde nicht nur wegen der häufigen Verwendung des Begriffes "Neger" in den Texten von B-Tight Rassismus vorgeworfen. Die Promotion für B-Tight wird als "eine rassistische Minstrel Show" (Joshua Kwesi Aikins), die gezielt gegen den afrodeutschen HipHop Zusammenschluss Brothers Keepers "positioniert" wird, kritisiert.

Das im Mai 2005 bei Aggro Berlin erschienene Album "Neue Deutsche Welle" von Fler geriet in die Kritik, da die zugehörige Marketingkampagne und das Album-Artwork national anmutende Symbole (verfremdeten Reichsadler, Frakturschrift, die häufige Verwendung der deutschen Flagge und insbesondere das abgewandelte Hitler-Zitat "Am 1. Mai wird zurückgeschossen.") einsetzte. Besonders kritisiert wurde der Titelsong "NDW 2005", der auch bei Musiksendern wie MTV und VIVA ausgestrahlt wurde. Insbesondere die Textstellen "Das ist Schwarz-Rot-Gold, hart und stolz" und "Die Neue Deutsche Welle kommt, man sieht die Fahne am Himmel" erregten Aufsehen.

Bisher ist allerdings kein Musikstück von Fler oder B-Tight aufgrund von rassistischen oder rechtsextremen Liedpassagen indiziert worden.

Das Label weist sämtliche Vorwürfe bezüglich des Rechtsradikalismus bzw. Rassismus in einer Pressemitteilung mit den Worten: "Keiner unserer Künstler oder Mitarbeiter ist rechtsradikal. Dieser Vorwurf ist absurd und entbehrt jeder Grundlage. In keinem unserer Musikvideos wird zu Gewalt gegen Frauen aufgerufen oder anderweitig Gewalt verherrlicht." zurück.



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